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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro für Kinder bis 14 Jahre Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
 
   
 

Cine en español

   
   
  Buena Vista Social Club D/USA 1998/99, R: Wim Wenders mit Compay Segundo, Eliades Ochoa, Ry Cooder, 105 Min, OmU

17.05. 11:00 (Kinderwagenkino), 19.05. 18:00, 20.05. 14:00

Wim Wenders begleitete seinen langjährigen Freund Ry Cooder, der schon die Musik von PARIS, TEXAS und END OF VIOLENCE geschrieben hatte, mit einem kleinen Filmteam nach Havanna, wo Cooder die Aufnahmen für das Solo-Album von Ibrahim Ferrer im Studio einspielen wollte, in der Nachfolge der (damals noch nicht erschienenen) ersten „Buena Vista Social Club“-CD. Wenders tauchte ein in die Welt der kubanischen Musik. Über mehrere Monate hinweg beobachtete und begleitete er die Musiker, zuerst zuhause in Havanna, dann Wochen später, im April 1998, nach Amsterdam zu dem ersten öffentlichen Auftritt der Band (die außer im Studio vorher nie zusammen gespielt hatten) und dann, noch später, im Juli 1998, zu dem triumphalen Konzert in der Carnegie Hall nach New York.

Er verfolgte so die alten Helden der traditionellen kubanischen Son-Musik auf ihrem Weg aus der völligen Vergessenheit bis hin zu Weltruhm, innerhalb nur weniger Monate. „Ich dachte, ich drehe einen Dokumentarfilm,“ sagte er, „dabei waren wir dabei, einem Märchen beizuwohnen, das sich niemand so hätte ausdenken können.“

Die Musikdokumentation wurde im Kino zur Sensation und ein weltweiter Erfolg. Neben einer Oscarnominierung als bester Dokumentarfilm erhielt BUENA VISTA SOCIAL CLUB in dieser Kategorie den Europäischen Filmpreis, den Deutschen Filmpreis in Gold, die Goldene Kamera, den Großen Filmpreis von Brasilien und zahlreiche weitere Auszeichnungen.
(Wim Wenders Stiftung)

En 1996, Ry Cooder viaja hasta Cuba para grabar un álbum con sus compañeros de Buena Vista Social Club. Ese histórico momento es grabado por Wim Wenders que inmortaliza todos los pasos de los “super-abuelos”. Desde La Habana hasta Nueva York, este documental se va de gira con Buena Vista Social Club.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=Gc6HFT_3zqQ

   
   
  Fresa y chocolate [Erdbeer & Schokolade] CU / MEX / ES 1994, R: Tomás Gutiérrez Alea, Juan Carlos Tabío mit Jorge Perugorría, Vladimir Cruz, Mirta Ibarra, 106 Min, OmU

17.05. 22:30, 20.05. 16:00

Havanna in den 1990er Jahren: In einem Eiscafé trifft der systemkritische Künstler Diego auf den naiven Studenten David. Während der schwule Diego darauf hofft, den schönen Jungkommunisten ins Bett zu bekommen, wittert der linientreue David die Chance, einen Staatsfeind zu entlarven. Zwischen den beiden entwickeln sich leidenschaftliche Debatten über persönliche und politische Freiheiten. Unter Diegos Einfluss beginnt Davids Idealbild vom System zu bröckeln. Bald verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft, so dass die ursprünglichen Ziele - Verführung auf der einen, Bespitzelung auf der anderen Seite - völlig an Bedeutung verlieren. Doch dann erhält Diego Berufsverbot...

Der Film gewann 1994 bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Silbernen Bär. Die einzige Oscar-Nominierung für Cuba.

David es un comunista convencido que estudia sociología en la Universidad de La Habana. Diego es un artista homosexual, ahogado en la homofobia del régimen. A pesar de sus diferencias, surge entre ellos una profunda amistad. Un canto a la comprensión y a la tolerancia, un testimonio de los difíciles años en que se inaugura el socialismo en esta isla. Sus constructores se debaten entre los antiguos dogmas y la nueva moralidad.

La única película de la isla nominada a los Premios Oscar; Festival de Cine de Berlín: Mejor película, Primer premio del público; Premio Goya a la mejor película extranjera de habla hispana.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=neQX3mpG1j8

   
   
  La vida es silbar [Das Leben, ein Pfeifen/ Life is to Whistle] CU 1998, R: Fernando Pérez mit José Andrade, Maudelet Badia, Elena Bolaños, Luis Alberto García, 106 Min, OmU

17.05. 17:30, 21.05. 21:15

Kinder, denen das Wort „Gleichheit“ eingetrichtert wird, Erwachsene, die ohnmächtig werden, wenn sie von „Freiheit“ hören, Pfeifen als Ausdruck der Lebensfreude, der manchen im Halse stecken bleibt. Vielfältig sind die Metaphern, mit denen Fernando Pérez sich auf die Suche nach der Glückseligkeit in Cuba am Ende des 20. Jahrhunderts begibt.

Fernando Pérez erzählt in „La vida es silbar“ von Havanna und drei Menschen: Mariana, eine junge Ballett-Tänzerin, würde liebend gerne die Rolle der Giselle tanzen und begehrt genauso enthusiastisch die Körper junger Männer.

Der Musiker Elpidio wurde als kleiner Junge von seiner Mutter Cuba verlassen, weil er nicht nach deren Wünschen geraten war. Jetzt lebt der Mischling von seinen Mutter-Mythen umrankt und lernt eine junge Umweltaktivistin kennen, die in Havanna per Heißluftballon gelandet ist.

Julia arbeitet als Pflegerin in einem Altersheim. Regelmäßig überkommen sie Gähnanfälle, sie schläft sogar ein, als ihr besonderer Einsatz für das Allgemeinwohl ausgezeichnet werden soll. Es gibt vieles, was Julia in ihrem Leben verdrängt. Allein beim Stichwort „Sex“ fällt sie schon in Ohnmacht. Doch mit ihrem Hang zur Verdrängung, lernt Julia, ist sie nicht allein.

Tres personas que no son felices se debaten entre el amor, el odio, las promesas, la verdad y los prejuicios. Historias que se entrelazan con la ciudad como testigo mudo de sus dilemas.

Premio al Mejor Guión Latinoamericano (1998) y Premio Especial del Jurado a la Mejor Película Latinoamericana en el Festival de Sundance (1999); Mejor Película, Mejor Director, Mejor Fotografía, Mejor Actriz Revelación, Premio FIPRESCI y Premio de la Federación Nacional de Cine clubes de Cuba en el Festival del Nuevo Cine Latinoamericano de La Habana (1998); Mejor Película Extranjera de habla hispana en los Premios Goya (2000); Premio de la Crítica Nacional en el Festival de Rotterdam (1999); Premio CICAE en el Festival de Berlín (1999)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=Ox_ZDLCsLc8