homehomehomehome

Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
 

Mi, 25.4.2018  20:00

 

Joe Polowsky. Ein amerikanischer Träumer

  D 1986, R: Wolfgang Pfeiffer , 83 min – Eine Wiederentdeckung!

25.4. 20:00    In Anwesenheit des Regisseurs.
 

Mit dem Dokumentarfilm von Wolfgang Pfeiffer  „Joe Polowsky. Ein amerikanischer Träumer“ würdigt das Babylon die lebenslange Idee des US-Amerikaners vom großen Frieden. Als die Rote Armee am 25. April 1945 an der Elbe in Torgau auf die US-amerikanischen Streitkräfte traf, wurde aus dem überwältigenden Gefühl des Sieges und der Sehnsucht nach Frieden Joe Polowskys Idee geboren, dass die Menschen trotz aller Differenzen am Ende in ihrer Sehnsucht nach Glück alle gleich sind.

 

Immer am 25. April wollte Polowsky genau daran erinnern, was er als einfacher Soldat erlebte.


Wolfgang Pfeiffer s Film hat Polowskys Legende für uns mit seinem meisterhaften Dokumentarfilm festgehalten. Das Babylon wird den Film in Anwesenheit des Regisseurs von nun an jeden 25. April zeigen. Der Sieg über Krieg und Faschismus ist Wirklichkeit. Über jegliche Ideologie hinweg und während des Kalten Kriegs blieb dies Polowskys Lebensziel. Er verfügte testamentarisch sein Begräbnis in Torgau. Nur mit der Unterstützung des New Yorker Reverends William Sloane Coffin und der Gruppe „Veterans for Peace“ gelang die Umsetzung seines letzten Willens.

Wolfgang Pfeiffer s Dokumentarfilm feierte 2016 sein 30. Premierenjubiläum, 2016 war auch der 100. Geburtstag von Joe Polowsky (02.10.1916 Chicago-17.10.1983 ebd.). Eine fünfzeilige FAZ-Meldung über das Begräbnis des US-Amerikaners Polowsky im sächsischen Torgau war der Ausgangspunkt für ihn und seine dreijährigen Dreharbeiten. 1986 erhielt der Film die Goldene Taube in Leipzig und 1987 den Berlinale Friedenspreis.