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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro    
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
 
 
 

VON WINDELN VERWEHT – KINDERWAGENKINO IM BABYLON

 

Seit April 2006 sehen Junge Familien mit Babys aktuelle Kinofilme in kindgerechtem Ambiente. Der vormals geliebte Kinobesuch lässt sich bei jungen Eltern mit Babys oft nur noch schwer realisieren. Dass die neuen Familien von der (Kino)Welt nicht automatisch abgeschnitten sein müssen, beweist das Babylon.

Das Babylon startete seit dem 2. April 2006 die neue Programmschiene „KinderWagenKino“. An jedem Mittwoch um 11 Uhr können Familien mit ihren Babys einen aktuellen Kinofilm sehen – ohne Angst haben zu müssen, dass die Kleinen durch die Lautstärke oder Lichtreflexe gestört werden.

KLEINE KINDER, GROßES KINO
Die Kinderwagen werden im Kino geparkt und im Kinosaal werden die Filme bei verminderter Lautstärke vorgeführt, damit die empfindlichen Babyohren nicht geschädigt werden. Der Saal ist während der Vorführung leicht beleuchtet. Und auch ein Wickeltisch ist vorhanden.

  Babylon
 – Das denkmalgeschützte Kino am Rosa-Luxemburg-Platz wurde Ende der 20er Jahre von Hans Poelzig entworfen und gehört mit seiner Architektur der Neuen Sachlichkeit zu den schönsten Kinos in Berlin. In drei Sälen zeigt das Kino ein Qualitätsprogramm mit Schwerpunkten auf deutschem Kino, internationalen Arthouse-Werken sowie Kinder- und Jugendfilmen.
Als Kino- und Medienhaus werden u.a. Konzerte, Lesungen und Branchen-Events veranstaltet.

Eintritt: 9,- Euro (Erwachsene), 4,- ( Freundeskreis T-Shirt)

S-Bahn Alexanderplatz
U-Bahn Rosa-Luxemburg-Platz
Tram: 8, 15
Bus: 100, 200, 340, 348
 
 

VON WINDELN VERWEHT – KINDERWAGENKINO IM BABYLON

 
 

Mi, 16.8.2017 11:00

 

Sommerfest

  D 2016, R: Sönke Wortmann mit Lucas Gregorowicz, Anna Bederke, Nicholas Bodeux, 92 Min

Stefan (Lucas Gregorowicz) lebt seit zehn Jahren nicht mehr in seiner alten Heimat Bochum, sondern in München, wo er es zu einem mäßig erfolgreichen Theaterschauspieler gebracht hat. Doch weil sein Vater gestorben ist, muss er zurück ins Ruhrgebiet, um sich um die Beerdigung und andere Dinge zu kümmern, etwa das Elternhaus zu verkaufen. Eigentlich soll es nur ein kurzer Aufenthalt sein, Treffen mit dem Makler, kurz bei ein paar Freunden vorbeischauen und zurück in den Zug nach München. Doch gerade an diesem Wochenende ist richtig was los in Bochum und irgendwie sind alle da, mit denen er einst aufgewachsen ist. Als der eigentlich vergebene Stefan dann noch seine große Jugendliebe Charlie (Anna Bederke) wiedertrifft und die beiden feststellen, dass sie immer noch Gefühle füreinander haben, kommt ohnehin alles ganz anders als geplant…

 
 

Mi, 23.8.2017 11:00

 

Die Verführten [The Beguiled]

  USA 2017, R: Sofia Coppola mit Kirsten Dunst, Elle Fanning, Nicole Kidman, 94 Min, DF

Seit drei Jahren tobt der Amerikanische Bürgerkrieg zwischen Nordstaaten und Südstaaten und mittlerweile sind nur noch fünf Schülerinnen am Mädcheninternat von Schulleiterin Martha Farnsworth (Nicole Kidman) verblieben: Alicia (Elle Fanning), Amy (Oona Laurence), Jane (Angourie Rice), Marie (Addison Riecke) und Emily (Emma Howard). Von Miss Farnsworth und der einzigen Lehrerin Edwina Dabney (Kirsten Dunst) unterrichtet, führen die Mädchen an dem Internat in Virginia ein ruhiges Leben, bis Amy eines Tages über den verletzen Nordstaaten-Offizier John McBurney (Colin Farrell) stolpert. Zwar will Miss Farnsworth eigentlich nichts mit dem verfeindeten Soldaten zu tun haben, dennoch entscheidet sie sich nach kurzem Zögern, John erst einmal gesund zu pflegen. Doch schnell stellt sich heraus, dass sich alle Damen, egal ob jung oder alt, in John verguckt haben, und das geordnete Leben in der Schule gerät durcheinander…

Remake von „Betrogen“ mit Clint Eastwood aus dem Jahr 1971.

 
 

Mi, 30.8.2017 11:00

 

Hong Kong Film: 2046

  HK, CN, F, I, D 2004, R: Wong Kar-Wai mit Tony Leung, Gong Li, Zhang Ziyi, 129 Min, DF

Hongkong, 1966: Der Schriftsteller Chow schreibt in seinem Hotelzimmer an einem Science-Fiction-Roman. Je weiter er seine fiktive, in der Zukunft spielenden Liebesgeschichte vorantreibt, desto tiefer taucht er in einen Strudel von Erinnerungen an eigene Liebesaffären ein. Vor seinem inneren Auge treten die drei Frauen noch einmal auf, die für ihn wichtig waren.

Jede hat ihre unauslöschliche Spur in seiner Seele hinterlassen, doch vor allem die Gedanken an seine einzige wirkliche, unerfüllt gebliebene Liebe verfolgen ihn. In seinem Kopf entsteht ein geheimnisvoller, faszinierend schillernder Bilderreigen, ein Sog aus schönen und traurigen Gefühlen, geheimen Sehnsüchten und wilden Leidenschaften. Und bald wird klar, dass Phantasie und sehnsuchtsvolle Erinnerungen untrennbar miteinander verbunden sind...

2004 mit dem Europäischen Filmpreis als Bester, nicht-europäischer Film ausgezeichnet.

„Eine berauschende Eloge auf die Kraft sehnsüchtiger Liebe, die mit assoziativen Bildkaskaden, Dialog- und Gedankenfetzen und einer wehmütigen Musik einen melancholischen Erzählteppich webt….“ (Lexikon des internationalen Films)

„Die einzelnen Erzählstränge reißen ab, spiegeln und verlängern sich in den Science-Fiction-Sequenzen, später tauchen sie unvermittelt wieder auf. … Dieses Kino schert sich nicht um Realismus und Plausibilität, es erschafft Formen und Bilder für die Nichtidentität. Hierin erreicht Wong eine Virtuosität, die ihresgleichen sucht.“ (taz)

“‘Jede Erinnerung ist in Tränen gebadet‘, heißt das Motto von ‚2046‘, und für Wong ist der heilige Ort der Erinnerung seine kleinbürgerliche Hongkong-Kindheitswelt der sechziger Jahre. … Wong ist auf sein in der Realität längst platt gemachtes Sehnsuchts-Hongkong nicht fixiert, weil er dort verwurzelt wäre, sondern im Gegenteil, paradoxerweise, weil er mit seiner Mutter als fünfjähriger Flüchtling aus Shanghai in dieser Fremde eine Zuflucht gefunden hat, an die er sich klammert“ (Der Spiegel)