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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
 

Korea Independent

 

Ab 20. September 2017

  Unter dem neuen Namen „Korea Independent“ findet ab dem 20. September ein Festival für koreanische Independent- und Dokumentarfilme statt, das beide Genres zusammen vorstellt.
  Filme
   
  Beim diesjährigen Filmfestival werden insgesamt acht Filme gezeigt: vier Dokumentarfilme und vier Independent-Filme. Den Eröffnungsfilm von „Korea Independent“ bildet der Film „Steel Flower“.

Beim 14. Festival International du Film de Marrakech wurde „Steel Flower“ mit der Begründung, „durch reine Klänge und Bilder die Gefühle der schönen Hauptdarstellerin zum Ausdruck gebracht“ zu haben, mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Damals urteilte der Vorsitzende der Jury, der Regisseur Francis Ford Coppola: „Ein sehr neuartiges und schönes Werk. Auch wenn der Film nicht viele Dialoge enthält, lassen sich darin alle Gefühle von Hadam miterleben. Das war eine sehr emotionale Erfahrung“.

Als repräsentatives Werk, das den aktuellen Status des koreanischen Films bestätigt, wird es als Eröffnungsfilm den krönenden Auftakt des Filmfestivals bilden.
„Breathing Underwater” ermöglicht eine Begegnung mit den koreanischen Taucherinnen Haenyo, die am 30. November vergangenen Jahres in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurden. In dieser Dokumentation hat der Regisseur Koh Hee-young, das Leben der auf der kleinen Insel Udo nahe der Insel Jejudo beheimateten Haenyo über einen Zeitraum von sieben Jahren intensiv begleitet.

Der Dokumentarfilm „Bamseom Pirates Seoul Inferno“, der sowohl vom Inhalt als auch von der Form unkonventionell ist, erzählt die Geschichte der Indie-Band Bamseom Pirates, die gegen das Nationale Sicherheitsgesetz verstößt. Nachdem die Band, die wegen ihrer avantgardistischen Performances eine leidenschaftliche Anhängerschaft unter den Punkfans hat, nach dem Nationalen Sicherheitsgesetz verurteilt wurde und viel zu leiden hatte, liefert sie eine scharfe Analyse der Republik Korea. Wie der Titel schon erkennen lässt, geht dieser Film als provokatives Werk über die existierende Grammatik des Dokumentarfilms hinaus.

Für die Liebhaber gefühlsbetonter Filme ist „Worst Woman“ die richtige Wahl. Darin werden die romantischen Verabredungen von einer Frau, die nur das Beste will, aber das Gegenteil erreicht, mit den in Beziehung zu ihr stehenden drei Männern an einem Tag im Spätsommer skizziert.

„Schwulsein“ ist das Thema, das derzeit in der koreanischen Szene für Independent-Filme die größte Aufmerksamkeit erhält. Angefangen mit dem Film „Weekends“, der in der Sektion „Panorama“ der 66. Berlinale den Publikumspreis erhielt, wurden Filme wie „Our Love Story“, <Jane>, <Lost to Shame> und < Don't Worry> vorgestellt, die den Horizont des queeren Films in Korea um eine Dimension erweitert haben. Von diesen Filmen können die Zuschauer dieses Mal „Our Love Story“ und „Lost to Shame“ kennenlernen.

Our Love Story“ appelliert an die universale Sensibilität einer „gewöhnlichen Liebe“ und beschreibt die realistischen Barrieren einer queeren Liebe. „Lost to Shame“ handelt von einem Ereignis, das einem berühmt gewordenen Schauspieler widerfährt, der sich daran gewöhnt hat, sich selbst zu belügen. Anhand dieses Films erhalten die Zuschauer einen Einblick in die Einstellung der koreanischen Gesellschaft gegenüber sexuellen Minderheiten und in die aktuelle Situation des queeren Films in Korea.

Sound of Nomad: Koryo Arirang” ist ein Dokumentarfilm über die Koryoin, ethnische Koreaner in der früheren Sowjetunion, die durch den Strudel der modernen Geschichte an einem Ort weit entfernt der Heimat gestrandet sind und ihre Identität als Koreaner nicht verlieren wollen. Dass auf dieses Jahr der 80. Jahrestag der Zwangsumsiedlung der in Russland lebenden Koreaner durch Stalin fällt, verleiht dem Film zusätzliche Bedeutung. Gegenwärtig wird das „Sondergesetz über Koryoin“ revidiert, das den Koryoin der vierten Generation ein legales Aufenthaltsrecht in Korea ermöglichen soll.

Der Dokumentarfilm „A Crybaby Boxing Club” porträtiert das Leben der ethnischen Koreaner in Japan und Formen ihrer Diskriminierung. Die Schüler und der Trainer der Boxkampfgruppe der Ober- und Mittelschule Dokyo-ui Joseon Jung-Gogeup-Hakgyo für in Japan lebende Koreaner sowie der naive, unschuldige und gleichzeitig grausame Alltag der Kinder vermitteln ein Gefühl der Beklemmung.

   
   
  Filme
  Steel Flower [Steel Flower]
Regie: Sukyoung Park/ Darsteller: Hadam Jeong, Taehee Kim, An Yu / Genre: Drama/ Länge: 83 Min./ Veröffentlichung: 2016

Das Mädchen Hadam (Hadam Jeong) hat weder Freunde, noch Familie, noch ein Zuhause. Die Zeit des Wartens auf den Frühling vertreibt es sich mit einem einsamen Stepptanz auf der kalten Straße. In diesem Film werden keine subtilen Entwicklungen aufgezeichnet, und es gibt keine dramatischen Episoden. Die Umstände der Obdachlosigkeit und die Gründe, warum das Mädchen nach Busan gekommen ist, bleiben unerwähnt. Statt im Detail die Hintergründe zu erklären, fokussiert der Film auf den Moment, in dem die Protagonistin, die in die raue Welt hineingestoßen wurde, mit dieser Welt zusammenprallt. Die traurigen Augen des Mädchens, das nicht einmal Zeit hat, Tränen zu vergießen, und sein leeres Schweigen. Seine unbezwingbare Lebensenergie, die sich nicht so leicht brechen lässt. Das alles geht ans Herz. Die Freude darüber, dem „Kameraobjekt namens Hadam Jeong” zu begegnen, das eine überraschende Vitalität ausströmt, ist unvergleichlich groß. Die starke Lebensenergie des Mädchens gleicht der einer Blume, die schwere Zeiten durchmacht und schließlich Wurzeln treibt und blüht.

„Steel Flower“ ist das zweite Werk der „Blumen-Trilogie“, angesiedelt zwischen den Filmen „Wild Flowers“ (2014) und „Ash Flower“ (2017). Beim 41. Seoul Independent Film Festival (SIFF) wurde der Film mit dem 1. Preis und dem Preis für den besten Darsteller ausgezeichnet, beim 14. Festival International du Film de Marrakech mit dem Preis der Jury und beim 14. Florence Korea Film Fest mit dem Großen Preis der Jury.

Worst Woman [Choe-ak-ui Haru]
Regie: Kim Jong-kwan , Darsteller: Han Ye ri, Kwon Yul, Lee Hee joon, Ryo Iwase / Genre: Melodram, Länge: 93 Min., Veröffentlichung: 2016

Eine Frau namens Eun hee (Han Ye ri) gerät an einem Tag in emotionale Verwicklungen mit drei Männern: mit Ryohei (Ryo Iwase), dem Mann, den sie an dem Tag zum ersten Mal trifft, mit Hyun oh(Kwon Yul), ihrem jetzigen Freund, und mit Woon chu(Lee Hee joon), ihrem früheren Geliebten. Dies ist die Geschichte über eine Frau und die in Beziehung zu ihr stehenden drei Männer während eines einzigen Tages vor der Kulisse des Seouler Viertels Seochon und des Berges Namsan. Auch wenn die Handlung einfach ist, trifft dies nicht auf die Intention des Films zu. Indem die unterschiedlichen Beziehungen miteinander in Konflikt geraten, treten die vielfältigen menschlichen Erscheinungsbilder zu Tage. Dies ist eine nachdenkliche Romanze, die auf charmante Weise den menschlichen Charakter darstellt, der durch das universale Gefühl der Liebe in das Dilemma des Selbstwiderspruchs verfällt. Es ist der zweite Spielfilm des Regisseurs Kim Jong-kwan, der durch den sechsminütigen Kurzfilm „Wie man eine Polaroid-Kamera bedient“ (2004) in der Filmszene große Aufmerksamkeit auf sich zog. Wenn Sie sich den Film „Worst Woman“ ansehen, sollten Sie vorsichtig sein, weil Sie dann vielleicht den Impuls verspüren werden, sofort ins Viertel Seochon oder zum Berg Namsan zu rennen.

Lost to Shame [Bunjang]
Regie: Nam Yeon-woo/ Darsteller: Nam Yeon-woo, Ahn Sungmin, Hong Jeongho / Genre: Drama/ Länge: 103 Min./ Veröffentlichung: 2017
Das 2016 beim Busan International Film Festival erstmalig gezeigte Werk wurde mit dem Preis „Neue Wahl“ des Seoul Independent Film Festival (SIFF) sowie dem Pink Money-Preis des Seoul Pride Film Festival in der Sektion Korea Pride ausgezeichnet. Er stieg zu einem der meistbeachteten Filme auf. „LOST TO SHAME“ handelt von dem unbekannten Schauspieler Song Jun (Nam Yeon-woo), der als Darsteller für „Dark Life“, einen Film über sexuelle Minderheiten, gecastet wurde und durch sein mitreißendes Schauspiel zum Star wird. Durch ein unvorhergesehenes Ereignis verwickelt er sich in Selbstwidersprüche. Bislang war er der festen Überzeugung, dass er sexuelle Minderheiten verstehe und ihre Charaktere mit Ernsthaftigkeit spiele. Nachdem er herausfindet, dass sein jüngerer Bruder schwul ist, wird er mit seiner eigenen scheinheiligen Einstellung konfrontiert. Die Schwierigkeit, „durch Ernsthaftigkeit zu verstehen“, zeichnet der Film anhand der ironischen Situation von Song Jun nach, der zwischen der Schauspielerei und der Realität eine Kluft verspürt. In diesem Werk treten die wahren Stärken von Nam Yeon-woo zu Tage, der bei diesem Film drei Aufgaben – Regie, Drehbuch und Schauspiel – übernommen hat.
 


Our Love Story [Yeon-e-Dam]
Regie: Hyunju Lee / Darsteller: Sang Hee Lee, Ryu Sun young, Park Keun Rok / Genre: Melodram, Romanze/ Länge: 99 Min./ Veröffentlichung: 2016
Die Geschichte beginnt mit zufälligen/ unvermeidlichen Treffen. Daraus entwickeln sich Schmetterlinge im Bauch und Liebe. Das Ganze mündet in Missverständnisse und Liebeskummer. Der Verlauf einer ganz normalen Liebesgeschichte. Jeder, der einmal dieses Gefühl erlebt hat, wird diesen Prozess kennen, gleichgeschlechtliche Paare eingeschlossen. Die Kunststudentin Yun-Joo (Sang Hee Lee ) und die Aushilfe Jisoo (Ryu Sun young), die ihren Träumen hinterherjagt, fühlen sich bereits bei der ersten Begegnung zueinander hingezogen. In diesem Film werden auf subtile Weise Gefühle dargestellt, und die Konflikte, die in der Realität unvermeidlich auftreten, werden schonungslos offengelegt. So wie viele großartige Melodramen liefert „Our Love Story“ nicht nur die Geschichte einer besonderen Beziehung; am Ende haben zahllose Liebende weltweit das Gefühl, durch den Film ihre eigene Liebesgeschichte zu sehen.
Als Debütfilm der jungen Autorin Hyunju Lee, die sich durch Kurzfilme einen Namen gemacht hatte, war „Our Love Story“ beim JeonJu International Film Festival, beim Seoul International Women’s Film Festival und bei anderen Filmfestspielen jedes Mal restlos ausverkauft. Als der Film zum ersten Mal gezeigt wurde, bildete sich sofort eine Fangemeinde, und die Marke von 20.000 Zuschauern wurde durchbrochen.

Bamseom Pirates Seoul Inferno [Bamseom Haejeokdan Seoul Bulbada]
Regie: Yoonsuk Jung, Darsteller: Park Junggeun, Jang Sunggun, Kwon Yongman, Danpyunsun / Genre: Dokumentarfilm / Länge: 120 Min., Veröffentlichung: 2017
„Kim Jong-il lebe hoch! Er lebe hoch! Kim Jong-il lebe hoch! Er lebe hoch!“
Von der zweiköpfigen Punkband Bamseom Pirates stammt der Liedtext „Kim Jong-il lebe hoch!“. Ist dies ein Loblied auf Nordkorea? Man sollte keine voreiligen Schlüsse ziehen. Es ist ein Song darüber, wie traurig jemand sein muss, der den selben Namen wie der nordkoreanische Herrscher Kim Jong-il trägt, also eine originelle und provokante Satire. Der Dokumentarfilm „Bamseom Pirates Seoul Inferno“ folgt dem schwierigen Weg der in die Kritik geratenen Bamseom Pirates, die in ihrer Musik den Komplex der südkoreanischen Gesellschaft bezüglich der „Roten“ persiflieren. Sie verspotten die Absurdität der koreanischen Gesellschaft, die beim Regierungswechsel von Lee Myung-bak zu Park Geun-hye eine Aufbruchstimmung verspürte. In einer Realität, die von heiklen Situationen wie dem New Town Development, dem Vorfall am Gangjeong Village und dem Nationalen Sicherheitsgesetz geprägt ist, bewegen sich die Bamseom Pirates zwischen Komödie und Tragödie. Dies ist das zweite Werk von Regisseur Yoonsuk Jung, der für „Non-Fiction Diary” (2013) beim Busan International Film Festival (BIFF) 2013 mit dem Mecenat Award und bei der Berlinale 2014 mit dem NETPAC Award ausgezeichnet wurde.

Sound of Nomad: Koryo Arirang [Koryo Arirang: Cheonsan-ui Diba]
Regie: Kim So-young/ Darsteller: Bang Tamara, Lee Ham-deok / Genre: Dokumentarfilm/ Länge: 87 Min./ Veröffentlichung: 2017
1937 wurden unter Stalins harscher Politik die Koryo-in, die ethnischen Koreaner in der früheren Sowjetunion, von Region Primorje nach Zentralasien an Orte wie Kasachstan und Usbekistan zwangsumgesiedelt. Inmitten dieser leidvollen Geschichte gründeten die Künstler unter den Koryo-in in Kasachstan das Koryo-Theater und besungen in Liedern den Schmerz ihrer Zwangsumsiedlung. „Sound of Nomad: Koryo Arirang“ ist ein Dokumentarfilm, der anhand der beiden aus dem Koryo-Theater hervorgegangenen Künstlerinnen – „Diva des Jahrhunderts” Lee Ham-deok (1914~2002) und Sängerin Bang Tamara (1943~) - das Leben der Koryo-in beleuchtet. Bei den seltenen Archivbildern und -tonaufnahmen, die vom Produktionsteam entdeckt wurden, handelt es sich um wertvolles historisches Material. Die Musik, die die Überleitungen zwischen den Fotoadokumentationen und den Aussagen der Interviewpartner füllt, berührt. Es ist das zweite Werk in der dreiteiligen Exil-Trilogie von Regisseur Kim So-young , der auch Kinokritiker und Filmproduzent ist und sich lange mit Transasien auseinandergesetzt hat. Der Film, der beim letzten Seoul International Women’s Film Festival sein Debüt machte, wurde dieses Jahr aus Anlass des 80. Jahrestags der Zwangsumsiedlung der Koryo-in offiziell vorgeführt.

A Crybaby Boxing Club [Ulbo Kwontubu]
Regie: E Il-ha / Darsteller: KIM Sang-soo, KANG Yoo-sam, BEAK Won-ho / Genre: Dokumentarfilm/ Länge 86 Min./ Veröffentlichung: 2015
Bei einem Sieg weinen sie vor Glück, bei einer Niederlage heulen sie vor Wut, und wenn sie wegen einer Verletzung nicht in den Ring steigen können, weinen sie vor Enttäuschung. Dies ist ein Dokumentarfilm über die Schüler der Boxkampfgruppe der Mittel- und Oberschule Doggyo-Joseon-Jung-Gogeup-Hakgyo, einer Schule für in Japan lebende Koreaner. Der Film, der das harte Training der Kinder für die Teilnahme an einer Boxmeisterschaft verfolgt, lässt auch die Realität vor der Schultür nicht aus. In den Film fließen ernste Themen ein wie die immer stärkere Ausbreitung der radikalen Anti-Korea-Bewegung in der japanischen Gesellschaft und das Problem der Diskriminierung der in Japan lebenden Koreaner. Das fröhliche und dennoch irgendwie unbeholfene Auftreten der Kinder der Boxkampfgruppe, die sich unerschrocken dem Hindernis namens „Diskriminierung“ widersetzen, ist die größte Tugend dieses Films. Die reine Energie der Gruppenmitglieder – die Aussage eines Schülers: „Wenn ein Schlag genau dort landet, wo er hinsoll, freue ich mich“ - überwindet alle Arten von Barrieren wie Ungleichheit und ideologische Differenzen. Beim 6. DMZ International Documentary Film Festival wurde das Werk als Eröffnungsfilm gezeigt. Es wurde u.a. mit den 3. Wild Flower Film Awards und dem Regiepreis für Dokumentarfilme ausgezeichnet.

Breathing Underwater [Mulsum]
Regie: Koh Hee-young/ Genre: Dokumentarfilm/ Länge: 81 Min./ Veröffentlichung: 2016
Für diesen Dokumentarfilm wurde das Leben der Taucherinnen Haenyo auf der kleinen Insel Udo nahe der Insel Jejudo sieben Jahre lang aus nächster Nähe beobachtet. Noch vor dem Sprechen lernen die Frauen im Kindesalter das sogenannte „Muljil“. „Muljil“ meint den letzten Atemzug, den die Taucherinnen nehmen, bevor sie darüber entscheiden müssen, ob sie noch einen weiteren Atemzug unter Wasser machen oder an die Oberfläche zurückkehren. Manchmal unterscheidet dieser eine Atemzug über Leben und Tod. Diesen „Atem unter Wasser“ nennt man auch den „Atem der Begierde“. Das Leben, das sich der Länge des Atemzugs bei der Geburt anpasst. Versucht man, dem Leben dieser Frauen zu folgen, lernt man „die Lektion des Atemzugs“: seine eigenen Grenzen zu kennen und Begierden zu unterdrücken. Song Ji-na, die Drehbuchautorin von „Love Theme“ und „Sand Clock“, hat das Drehbuch geschrieben, und YANG BANG EAN, der die Musik für die Abschlusszeremonie der Olympischen Winterspiele in Sotschi komponierte, war für den Soundtrack verantwortlich. Der Film bringt die Wertschätzung des auf Jejudo geborenen und aufgewachsenen Regisseurs Koh Hee-young für seine Heimat zum Ausdruck.