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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
 
   
  LUBITSCH IM BABYLON:
  LUBITSCH BACK HOME. NICOLA LUBITSCH ERHÄLT DEUTSCHEN PASS!
SEINE TOCHTER NICOLA ERHÄLT DIE DEUTSCHE STAATSBÜRSCHAFT und KOMMT Im AUGUST NACH BERLIN.
   
  ERNST LUBITSCH IST STAMMGAST IM BABYLON
 

ERNST LUBITSCH KEHRT NACH BERLIN ZURÜCK –
SEINE TOCHTER NICOLA ERHÄLT DIE DEUTSCHE STAATSBÜRGERSCHAFT

WIR FEIERN DAS ZUSAMMEN MIT DEM PUBLIKUM am Mo,28.8. mit

Die Austernprinzessin (18:00)

und To Be or Not to Be (19:30) (OF)

Mo, 28.08.2017
18:00 „Austernprinzessin“
               TICKETS-ONLINE


19:30 „To Be or Not to Be”
                TICKETS-ONLINE

 

 
 

LUBITSCH BACK HOME. NICOLA LUBITSCH ERHÄLT DEUTSCHEN PASS!

 

SEINE TOCHTER NICOLA ERHÄLT DIE DEUTSCHE STAATSBÜRGERSCHAFT

 

28.08.2017  „Austernprinzessin“ und „To Be or Not to Be”

  Die Tochter des deutsch-amerikanischen Regisseurs Ernst Lubitsch hat im Juni 2017 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten.

Mit der Wiedereinbürgerung von Nicola Lubitsch nach Artikel 116 Absatz 2 des Deutschen Grundgesetzes gewinnt die Bundesrepublik Deutschland eine bedeutende Persönlichkeit deutscher Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts zurück.

82 Jahre nach der unrechtmäßigen Ausbürgerung von Ernst Lubitsch durch die Nationalsozialisten hat die Bundesregierung mit diesem Schritt einen wichtigen Beitrag zur Wiederaneignung des Filmerbes von Ernst Lubitsch in seiner Heimat geleistet. Die Wiedereinbürgerung wurde auf ausdrücklichen Wunsch von Nicola Lubitsch vollzogen. Sie schließt die Enkelkinder von Ernst Lubitsch - Galen und Amanda Goodpaster mit ein.

Der 1892 am heutigen Rosa-Luxemburg-Platz geborene Ernst Lubitsch entstammte einer Familie osteuropäischer Einwanderer. Nach einer Lehre als Stoffhändler wurde Lubitsch Schauspielschüler von Max Reinhardt, dem damaligen Intendanten des Deutschen Theaters in Berlin. Nach ersten kleineren Filmrollen führte Lubitsch selbst Regie. Mit Filmen wie Die Austernprinzessin, Kohlhiesels Töchter, Die Puppe und Madame Dubarry machte sich Lubitsch international einen Namen.

Als Lubitsch 1922 ein Angebot aus Hollywood bekam und nach Amerika ging, konnte er seine Erfahrungen mit dem deutschen Film in den Vereinigten Staaten einbringen. Der Berliner Geist und die Kraft des innovativen Handelns in Hollywood gingen eine wunderbare Symbiose ein und waren die wichtigste Voraussetzung für seinen späteren Welterfolg. Die Nazidiktatur in Deutschland hat die Rezeption der Filme von Ernst Lubitsch, der noch 1930 zu Besuch in seiner Heimatstadt weilte, radikal unterbrochen. Seine Ausbürgerung 1935, auf Grund seiner jüdischen Wurzeln, war die Konsequenz von Gleichschaltung und Humorlosigkeit. Trotzdem blieb er mit Leib und Seele ein Kind Berlins und ließ nie von seinen deutschen Gewohnheiten ab. Mit Marlene Dietrich in der Hauptrolle, drehte er 1937 den heute noch sehr starken Film: Angel.

Im Auftrag von Warner Brothers, Paramount und MGM realisierte er Filmklassiker wie Trouble in Paradise, Ninotschka und To Be or Not to Be. Mit seinem künstlerischen Talent schuf er eine einzigartige Filmsprache, die im subtilen, soufflégleichen Gemisch aus anzüglichem Humor und schlauem visuellen Witz unter dem Begriff „Lubitsch-Touch“ berühmt wurde und Generationen von Filmschaffenden inspirierte.

Zu Ehren von Ernst Lubitsch injizierte Billy Wilder 1957, zehn Jahre nach Lubitsch Tod, gemeinsam mit dem Club der Filmjournalisten in Berlin den Ernst Lubitsch Preis, der die beste komödiantische Leistung in einem deutschsprachigen Film ehrt. Darüber hinaus erinnert das Babylon mit Lubitsch-Festivals wie How would Lubitsch do it immer wieder an das Werk des wichtigsten deutschen Filmregisseurs. Eine Nachbildung des Künstlers, die einst im Kino Notausgang ständig einen Kinosessel besetzt hielt, hat seit einiger Zeit in der dritten Reihe des Babylon ihr zu Hause gefunden. Das Babylon hat es sich langfristig zum Ziel gesetzt, die Berliner wieder mit einem ihrer wichtigsten Söhne bekannt zu machen. Zu diesem Zweck soll ein Drittel der Weydinger Straße vor dem Babylon in Ernst Lubitsch Straße umbenannt werden.

Seit mehr als 20 Jahren reist Nicola nach Deutschland, um an das künstlerische Erbe ihres Vaters zu erinnern. Berlin, so sagt sie, ist neben Los Angeles ihre zweite Heimat geworden.

Mit der Wiedereinbürgerung von Nicola Lubitsch können die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland leichter zu ihrem eigenen Erbe finden. Im kommenden August wird Nicola Lubitsch Berlin erstmals als deutsche Staatsbürgerin besuchen. Sie freut sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Freunden, den Genuss einer herzhaften Schweinshaxe mit Sauerkraut und ihrer geliebten Berliner Landjäger — das Leibgericht ihres Vaters. Durch sie kommt ein Teil von Ernst Lubitsch wieder nach Hause, nach Berlin. Was für eine Ehre für unsere Stadt.

Aus gegebenem Anlass zeigt das Babylon am 28.8. um 18 Uhr unter dem Titel „Ernst Lubitsch back home!“ Die Austernprinzessin (mit der frechen Berliner Göre, Ossi Oswalda) und um 19:30 Uhr To Be or Not to Be (Einer der besten Filme der Filmgeschichte!). Im Anschluss wird Nicola Lubitsch in einem kurzen Statement über ihre Wiedereinbürgerung sprechen und auf Wunsch Fragen beantworten.

----- Nicola Lubitsch steht ab 21. August für Interviews zur Verfügung. Bitte stellen Sie Ihre Anfrage per Email.
----- Gern stellen wir Ihnen auch ein Foto von Nicola Lubitsch zur Verfügung.      Pressekontakt

   
 

Ernst Lubitsch back home.   Mo, 28.8. ab 18:00

 

Mo, 28.8. 18:00 Uhr Die Austernprinzessin

 

(D 1919, R: Ernst Lubitsch, Mit Victor Janson, Ossi Oswalda, Harry Liedtke, 61 Min)

Live am Piano Anna Vavilkina.
In Anwesenheit von Nicola Lubitsch

Die junge Millionärstochter Ossi tobt, ihr Vater: „Das beeindruckt mich gar nicht!“ Um sie trotzdem zu beruhigen verspricht er ihr einen adligen Gatten und findet ihn in der Gestalt des mittellosen Prinz Nucki.

Der schickt jedoch seinen Diener vor, welcher sich als der gewünschte Ehemann ausgibt und sofort mit Ossi verheiratet wird.

Sei es der Damenboxkampf, das plötzliche „Foxtrott-Fieber“ oder die Parade der Diener, in Die Austernprinzessin liefert Lubitsch ein nicht enden wollendes Feuerwerk brillianter Einfälle.

   
   
   
  Mo, 28.8.2017  19:30 To Be or Not To Be/ Sein oder Nichtsein
  USA 1942, R: Ernst Lubitsch, mit Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack, Felix Bressart, Lionel Atwill, Stanley Ridges, Sig Ruman, Tom Dugan, Charles Halton, George Lynn, Henry Victor, Maude Eburne, Hausdame, Halliwell Hobbes, Miles Mander, 93 Min

In Anwesenheit von Nicola Lubitsch

1942 drehte Lubitsch sein Meisterwerk: To Be or Not to Be. Eine Gruppe polnischer Schauspieler führt unter der Leitung des Ehepaar Tura in Warschau Anti-Nazi-Stücke auf. Marias Affäre mit einem Leutnant führt die Schauspieler zu Plänen, welche die gesamte Warschauer Widerstandsbewegung vernichten können.

Lachen am Rande des Abgrunds, als Überlebensmittel. Bei seinem Erscheinen 1942 stieß To Be or Not to Be wegen einer anglichen Verharmlosung der Nazis auf Missfallen, heute zählt der Film jedoch zu den wichtigsten der Filmgeschichte.

   
   
 

Babylon und Nicola Lubitsch feiern den 125. Geburtstag vom Ernst Lubitsch.

 

Peter Simonischek erhält den Ernst Lubitsch Preis 2017.

 
 
 
   
 

Anke Engelke erhält Ernst Lubitsch Preis 2016

 
   
   
   
   
  Pressekontakt:
  Barbara Löblein, 030/278 919 19, loeblein@babylonberlin.de
Gern stellen wir Ihnen Fotos und das Plakat zur Verfügung.