homehomehomehome

Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
 
   
  LUBITSCH IM BABYLON:
  LUBITSCH BACK HOME. NICOLA LUBITSCH ERHÄLT DEUTSCHEN PASS!
SEINE TOCHTER NICOLA ERHÄLT DIE DEUTSCHE STAATSBÜRGERSCHAFT und KOMMT Im AUGUST NACH BERLIN.
   
  ERNST LUBITSCH IST STAMMGAST IM BABYLON
 

ERNST LUBITSCH KEHRT NACH BERLIN ZURÜCK
SEINE TOCHTER NICOLA ERHÄLT DIE DEUTSCHE STAATSBÜRGERSCHAFT

WIR FEIERTEN DAS ZUSAMMEN MIT DEM PUBLIKUM am Mo, 28.08.2017

30.11.2017  70. Todestag von Ernst Lubitsch!
                     
    

 

 
 

70. Todestag von Ernst Lubitsch!

 

Heaven Can Wait/ Ein himmlischer Sünder

 

Do, 30.11. 19:30

  USA 1943, R: Ernst Lubitsch, mit Gene Tierney, Don Ameche, Charles Coburn, Laird Cregar, Marjorie Main, 113 Min

TICKET-ONLINE

Lubitsch inszieniert damit sein Filmisches Vermächtnis in Technicolor.

Zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und Teufel bleibt ein Lächeln... und Liebe.

Lubtisch zweitletzter Film und sein einziger in satten Technicolor-Farben: Als Henry Van Cleve mit 70 Jahren stirbt, wird er in der Hölle von dem wohl nobelsten Teufel der Filmgeschichte empfangen. Nachdem Van Cleve sein Leben erzählt hat, verweigert ihm Satan den Eingang in die Hölle und schickt ihn kurzerhand mit dem Fahrstuhl („Up!“) in den Himmel.

 
 

LUBITSCH BACK HOME. NICOLA LUBITSCH ERHIELT DEUTSCHEN PASS!

 

SEINE TOCHTER NICOLA ERHÄLT DIE DEUTSCHE STAATSBÜRGERSCHAFT

 

28.08.2017  „Austernprinzessin“ und „To Be or Not to Be”

  Die Tochter des deutsch-amerikanischen Regisseurs Ernst Lubitsch hat im Juni 2017 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten.

Mit der Wiedereinbürgerung von Nicola Lubitsch nach Artikel 116 Absatz 2 des Deutschen Grundgesetzes gewinnt die Bundesrepublik Deutschland eine bedeutende Persönlichkeit deutscher Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts zurück.

82 Jahre nach der unrechtmäßigen Ausbürgerung von Ernst Lubitsch durch die Nationalsozialisten hat die Bundesregierung mit diesem Schritt einen wichtigen Beitrag zur Wiederaneignung des Filmerbes von Ernst Lubitsch in seiner Heimat geleistet. Die Wiedereinbürgerung wurde auf ausdrücklichen Wunsch von Nicola Lubitsch vollzogen. Sie schließt die Enkelkinder von Ernst Lubitsch - Galen und Amanda Goodpaster mit ein.

Der 1892 am heutigen Rosa-Luxemburg-Platz geborene Ernst Lubitsch entstammte einer Familie osteuropäischer Einwanderer. Nach einer Lehre als Stoffhändler wurde Lubitsch Schauspielschüler von Max Reinhardt, dem damaligen Intendanten des Deutschen Theaters in Berlin. Nach ersten kleineren Filmrollen führte Lubitsch selbst Regie. Mit Filmen wie Die Austernprinzessin, Kohlhiesels Töchter, Die Puppe und Madame Dubarry machte sich Lubitsch international einen Namen.

Als Lubitsch 1922 ein Angebot aus Hollywood bekam und nach Amerika ging, konnte er seine Erfahrungen mit dem deutschen Film in den Vereinigten Staaten einbringen. Der Berliner Geist und die Kraft des innovativen Handelns in Hollywood gingen eine wunderbare Symbiose ein und waren die wichtigste Voraussetzung für seinen späteren Welterfolg. Die Nazidiktatur in Deutschland hat die Rezeption der Filme von Ernst Lubitsch, der noch 1930 zu Besuch in seiner Heimatstadt weilte, radikal unterbrochen. Seine Ausbürgerung 1935, auf Grund seiner jüdischen Wurzeln, war die Konsequenz von Gleichschaltung und Humorlosigkeit. Trotzdem blieb er mit Leib und Seele ein Kind Berlins und ließ nie von seinen deutschen Gewohnheiten ab. Mit Marlene Dietrich in der Hauptrolle, drehte er 1937 den heute noch sehr starken Film: Angel.

Im Auftrag von Warner Brothers, Paramount und MGM realisierte er Filmklassiker wie Trouble in Paradise, Ninotschka und To Be or Not to Be. Mit seinem künstlerischen Talent schuf er eine einzigartige Filmsprache, die im subtilen, soufflégleichen Gemisch aus anzüglichem Humor und schlauem visuellen Witz unter dem Begriff „Lubitsch-Touch“ berühmt wurde und Generationen von Filmschaffenden inspirierte.

Zu Ehren von Ernst Lubitsch injizierte Billy Wilder 1957, zehn Jahre nach Lubitsch Tod, gemeinsam mit dem Club der Filmjournalisten in Berlin den Ernst Lubitsch Preis, der die beste komödiantische Leistung in einem deutschsprachigen Film ehrt. Darüber hinaus erinnert das Babylon mit Lubitsch-Festivals wie How would Lubitsch do it immer wieder an das Werk des wichtigsten deutschen Filmregisseurs. Eine Nachbildung des Künstlers, die einst im Kino Notausgang ständig einen Kinosessel besetzt hielt, hat seit einiger Zeit in der dritten Reihe des Babylon ihr zu Hause gefunden. Das Babylon hat es sich langfristig zum Ziel gesetzt, die Berliner wieder mit einem ihrer wichtigsten Söhne bekannt zu machen. Zu diesem Zweck soll ein Drittel der Weydinger Straße vor dem Babylon in Ernst Lubitsch Straße umbenannt werden.

Seit mehr als 20 Jahren reist Nicola nach Deutschland, um an das künstlerische Erbe ihres Vaters zu erinnern. Berlin, so sagt sie, ist neben Los Angeles ihre zweite Heimat geworden.

Mit der Wiedereinbürgerung von Nicola Lubitsch können die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland leichter zu ihrem eigenen Erbe finden. Im kommenden August wird Nicola Lubitsch Berlin erstmals als deutsche Staatsbürgerin besuchen. Sie freut sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Freunden, den Genuss einer herzhaften Schweinshaxe mit Sauerkraut und ihrer geliebten Berliner Landjäger — das Leibgericht ihres Vaters. Durch sie kommt ein Teil von Ernst Lubitsch wieder nach Hause, nach Berlin. Was für eine Ehre für unsere Stadt.

Aus gegebenem Anlass zeigt das Babylon am 28.8. um 18 Uhr unter dem Titel „Ernst Lubitsch back home!“ Die Austernprinzessin (mit der frechen Berliner Göre, Ossi Oswalda) und um 19:30 Uhr To Be or Not to Be (Einer der besten Filme der Filmgeschichte!). Im Anschluss wird Nicola Lubitsch in einem kurzen Statement über ihre Wiedereinbürgerung sprechen und auf Wunsch Fragen beantworten.

----- Nicola Lubitsch steht ab 21. August für Interviews zur Verfügung. Bitte stellen Sie Ihre Anfrage per Email.
----- Gern stellen wir Ihnen auch ein Foto von Nicola Lubitsch zur Verfügung.      Pressekontakt

   
   
   
 

Babylon und Nicola Lubitsch feiern den 125. Geburtstag vom Ernst Lubitsch.

 

Peter Simonischek erhält den Ernst Lubitsch Preis 2017.

 
 
 
   
 

Anke Engelke erhält Ernst Lubitsch Preis 2016

 
   
   
   
   
  Pressekontakt:
  Barbara Löblein, 030/278 919 19, loeblein@babylonberlin.de
Gern stellen wir Ihnen Fotos und das Plakat zur Verfügung.