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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1  
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
 

125. Geburtstag von Ernst Lubitsch

  26.1.-9.2.2017 HOW WOULD LUBITSCH DO IT?  PROGRAMM =>  HIER
                           23 Comedies not to be missed under the Billy Wilder Motto: "How would Lubitsch do it?"
  29.1.2017 14:00 Berlin Sagt Danke: TO BE OR NOT TO BE (Eintritt frei )  TICKETS-ONLINE                 
  29.1.2017  Ab 18:00    Lubitsch Preis in Anwesenheit von Nicola Lubitsch ab 18:00 Uhr    TICKETS-ONLINE
 

So, 29.01.2017 

 

14:00 Berlin sagt danke – To Be Or Not To Be – Eintritt frei

   
 

125. GEBURTSTAG von ERNST LUBITSCH

 

ab 18:00 Ernst Lubitsch Preisverleihung:

 

Lubitsch's Klassiker: Bluebeard's eighth wife (Blaubarts achte Frau)

 

Anschließend:

 

Ernst-Lubitsch-Preis 2017 für Peter Simonischek alias „Toni Erdmann“

 

in Anwesenheit von Nicola Lubitsch mit anschließendem

 

Preisverleihung mit anschließendem Empfang

 

Vorführung des Preisträger-Films „Toni Erdmann“ mit Peter Simonischek

  Am 29. Januar 2017 wäre Ernst Lubitsch 125 Jahre alt geworden. Zur Erinnerung an den großen Regisseur wird im Rahmen seines Geburtstags traditionell die beste komödiantische Leistung im deutschsprachigen Film ausgezeichnet. Die Wahl der Jury des CLUBs DER FILMJOURNALISTEN BERLIN e.V. fällt diesmal auf Peter Simonischek, der in der Rolle eines kauzigen Vaters in „Toni Erdmann“ besonders überzeugt hat. Die zeremonielle Verleihung des Ernst-Lubitsch-Preises am 29. Januar findet in Kooperation mit dem Babylon und in Anwesenheit des Künstlers im Babylon in der Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin statt. Als Ehrengast wird auch die Tochter von Ernst Lubitsch, Nicola Lubitsch, bei der Gala zugegen sein.

Die Theaterwelt hat Burgschauspieler Peter Simonischek längst in ihren Olymp aufgenommen, seit kurzem feiert ihn auch das Kino: Mit der Darstellung eines kauzigen Klavierlehrers in Maren Ades umjubelter Tragikomödie „Toni Erdmann“ hat der 70-jährige Grazer späten Ruhm erlangt – und eine Glanzleistung abgelegt, die der CLUB DER FILMJOURNALISTEN BERLIN e.V., im nächsten Jahr mit dem Ernst Lubitsch-Preis würdigt.

Die Begründung der 20-köpfigen Jury: „‚Toni Erdmann‘ ist ein Juwel im deutschen Komödienallerlei, das trotz Überlänge keine Langeweile aufkommen lässt und bei aller Tragik einen komplizierten Generationenkonflikt mit humorvoller Leichtigkeit auflöst. Besonders glanzvoll unter der feinfühligen Regie von Maren Ade verkörpert Peter Simonischek die Titelrolle, einen alten Kauz mit Verkleidungstick, der nur vordergründig an manche Alter Egos von Loriot oder Hape Kerkeling erinnert, aber nie zu deren Karikatur verkommt. Simonischek gelingt es, hinter der Narrenmaske dieses nur äußerlich tumben Einfaltspinsels eine gelassene Weisheit aufblitzen zu lassen, mit der er wie ein moderner Til Eulenspiegel einer durchgetakteten Geschäftswelt den Spiegel vorhält. Wenn er mit Scherzgebiss und Zottelperücke seiner Manager-Tochter auf Schritt und Tritt durch Bukarest folgt, nur um ihr nahe zu sein, wie ein Schreckgespenst oft aus dem Nichts auftaucht und dabei mit entwaffnend-naivem Charme das große Chaos bei den zombiegleichen Workaholics auslöst, ist das rührend komisch und bewegend tragisch zugleich. Das macht ‚Toni Erdmann‘ zu einer der faszinierendsten und denkwürdigsten Kinofiguren der jungen deutschen Kinogeschichte“.

Der Ernst-Lubitsch-Preis ist nach dem gleichnamigen, 1922 in die USA emigrierten Berliner Regisseur (*29.01.1892), benannt, der Komödien-Evergreens wie „Ninotschka“, „Ärger im Paradies“ und „Sein oder Nichtsein“ schuf und 1947 starb. Die Idee, ihm zu Ehren einen Preis zu schaffen, stammt von Kollege und Oscar-Gewinner Billy Wilder. Unter den Preisträgern der seit 1958 vergebenen undotierten Trophäe finden sich Gert Fröbe, Katja von Garnier, Heinz Rühmann, Ursela Monn, Loriot, Sophie Rois, Mario Adorf, Christiane Hörbiger, Til Schweiger, Leander Haußmann, Katja Riemann, Dieter Hallervorden und zuletzt Anke Engelke.

Weitere  Details  und  Wissenswertes  rund  um  Ernst  Lubitsch,  den  Preis  und  alle  bisherigen  Gewinner  finden  Sie  unter  www.lubitsch-preis.de

   
 

So, 29.1.2016 LUBITSCH PREISVERLEIHUNG ab 18:00 Uhr

  18:00 Uhr  Lubtisch's Klassiker: Bluebeard's eighth wife (Blaubarts achte Frau)
  Blaubarts achte Frau USA 1938 R: Ernst Lubitsch mit Claudette Colbert, Gary Cooper, Edward Everett Horton, OmU, 85 min

Erotik, Frivolität, Andeutungen: Sie ist arm, aber adelig. Er ist exzentrischer Millionär und hält um ihre Hand an. Sieben Mal war er schon verheiratet und besteht nun auf einem Ehevertrag. Zeit für eine Lektion!

Gary Cooper als exzentrischer Multimillionär: Schon sieben Mal verheiratet, möchte er eine Französin zu seiner achten Ehefrau machen. Über die Abfindung nach der Scheidung wird praktischerweise schon vor der Hochzeit geredet. Doch die junge Frau denkt gar nicht daran sich widerstandslos dem Millionär hinzugeben.

   
  Toni Erdmann
D 2016, R: Maren Ade mit Sandra Hüller, Peter Simonischek, 162 min

Peter Simonischek ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische Alt-68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen, und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.
 
   
  BERLIN SAGT DANKE: To Be Or Not To Be [Sein oder Nichtsein] USA 1942, R: Ernst Lubitsch mit Carole Lombard, Jack Benny, 93 Min, OmU

So, 29.01.2017
14:00 Berlin sagt danke – To Be Or Not To Be – Eintritt frei


Warschau ist von den Deutschen besetzt und das Theater Polski führt Anti-Nazi-Stücke auf. Es kommt zu fulminanten Verwechslungen zwischen Theater und Realität: Lachen am Rande des Abgrunds, als Überlebensmittel.

Einer der wichtigsten Filme der Filmgeschichte. Der Zuschauer ist Zeuge einer doppelten Inszenierung – Das Leben ist eine Komödie. Quentin Tarantino bezieht sich in „Inglorious basterds“ auf Lubitschs Film.

„Hohelied auf den unbezwingbaren Mut und Humor der Menschen im Angesicht des Unglücks“

(Peter Bogdanovich, 1972 in „Lubitsch. Internationale Filmfestspiele Berlin. Retrospektive 1984“)

Ernst Lubitsch in der New York Times, 29.03.1942: „Ich hatte die … etablierten und anerkannten Rezepte satt… Ich wollte niemanden zu keinem Zeitpunkt von nichts entlasten: Es sollte dramatisch sein, wenn es die Situation verlangt, und Satire und Komödie dort geben, wo sie angebracht sind.“

 
   
   
   
   
   
  Pressekontakt:
  Barbara Löblein, 030/278 919 19, loeblein@babylonberlin.de
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