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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro für Kinder bis 14 Jahre Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
 

NEUER DEUTSCHER FILM

 

Die Reihe NEUER DEUTSCHER FILM präsentiert brandneuen deutschen Filme als Premiere. Ein Überblick und Vorgeschmack auf alle wichtigen neuen deutschen Filme des kommenden Kinojahres- in Anwesenheit der Regisseure und Hauptdarsteller! Die Veranstaltungen sind natürlich öffentlich. Zu den Vorführungen werden regelmäßig Filmemacher, Schauspieler und/oder Filmteam anwesend sein, um anschließend über die Filme zu sprechen. Mit dieser Reihe soll dem neuen deutschen Film eine angemessene Plattform in der Berliner Kinolandschaft gegeben werden und die ein oder andere Premiere gebührend gefeiert werden.

   
 

Übersicht:

  Mi, 22.02.2017 20:00   Berlin-Premiere „Hitlers Hollywood“.  Zu Gast: Regisseur Rüdiger Suchsland
                                          TICKETS-ONLINE
  Fr, 10.3.2017    20:00   Berlin-Premiere „Drei von Sinnen“ – mit den drei Protagonisten   TICKETS-ONLINE
  Do, 06.4.2017   20:00    Premiere: Geschichte einer Liebe – Freya     TICKETS-ONLINE
Mit den Regisseuren Antje Starost, Hans Helmut Grotjahn, der Cutterin Anne Berrini & Helmuth Caspar von Moltke
   
 

Mi, 22.02.2017 20:00

 

Berlin-Premiere „Hitlers Hollywood“

 

Mit anschließendem Gespräch mit Regisseur Rüdiger Suchsland

  D 2016, R: Rüdiger Suchsland, 106 Min, OmenglU

Keine Reservierung möglich!   TICKETS-ONLINE

Was weiß das Kino, was wir nicht wissen? Über 1000 Spielfilme wurden in den Jahren 1933-1945 in Deutschland hergestellt. Bei den wenigsten handelt es sich um offene Propaganda. Aber noch weniger, der im Nationalsozialismus produzierten Filme sind harmlose Unterhaltung.

Das nationalsozialistische Kino war staatlich gelenkt. Zugleich wollte es "großes Kino" sein. Eine deutsche Traumfabrik. "Hitlers Hollywood" erzählt erstmals von der dunkelsten und dramatischsten Periode deutscher Filmgeschichte, und erinnert zum 100. Geburtstag der Ufa an diese Filme und ihre Stars: Hans Albers, Heinz Rühmann, Zarah Leander, Ilse Werner, Marianne Hoppe, Gustav Gründgens und viele mehr.

Die NS-Filme waren nicht nur technisch perfekt gemacht, sie waren emotional; sie weckten Sehnsüchte, ließen träumen, boten Zuflucht. Das Kino war industriell vorgefertigt und manipulativ. Vielleicht waren die Gefühle, die diese Filme weckten, oft ein Selbstbetrug, falsche Gefühle. Aber es waren eben Gefühle. Nur so ist die Wirkungskraft des NS-Kinos zu erklären.

Millionen gingen seinerzeit ins Kino. Welche Träume träumten die Deutschen in ihrer ureigenen germanischen Traumfabrik?

Wovon sollten sie träumen, wenn es nach den Machthabern ging? Wie funktioniert Propaganda?

Was weiß das Kino, was wir nicht wissen?

   
 

Fr, 10.3.2017  20:00

 

Berlin-Premiere „Drei von Sinnen“ – mit den drei Protagonisten

  D 2016, R: Kerim Kortel mit Bart Bouman, David Stumpp, Jakob von Gizycki, 99 Min

Keine Reservierung möglich!     TICKETS-ONLINE

Drei Wochen, drei Freunde, drei Sinne – und eine ziemlich abenteuerliche Reiseidee.

Bart, David und Jakob wollen gemeinsam die französische Atlantikküste erreichen und dabei abwechselnd auf das Sprechen, Hören und auf das Sehen verzichten. Nach jeder Woche werden die Rollen getauscht. Schon bald merken die drei jungen Männer, dass das mehr ist als nur ein verrücktes Experiment. Niemand kann ohne den anderen, jeder braucht Hilfe und muss zugleich helfen.

So wird aus den anfangs noch lustigen kleinen Missverständnissen im verregneten Schwarzwald schnell eine handfeste Krise, die sie nicht einfach ignorieren, aber auch nicht wirklich austragen können: Mit dem Sehen, dem Hören und dem Sprechen sind die drei Freunde ihrer wichtigsten Mittel zur Verständigung beraubt. Wie aneinander gekettet reisen sie vorwärts, auf ganz neue Weise mit sich selbst konfrontiert.

Sie treffen auf ihrem Weg zum Meer ganz unterschiedliche Menschen und erleben urkomische Situationen. Doch damit aus dem Experiment eine wirkliche Sinneserfahrung werden kann, muss sich etwas ändern.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=0C9ZEwQ_Ooc&t=43s

   
 

Do, 6.4.2017  20:00 Premiere: Geschichte einer Liebe – Freya

 

Mit den Regisseuren Antje Starost, Hans Helmut Grotjahn, der Cutterin Anne

 

Berrini & Helmuth Caspar von Moltke

  D 2016, R: Antje Starost, Hans Helmut Grotjahn, 87 Min
Mit den Stimmen von Nina Hoss und Ulrich Matthes

Keine Reservierung möglich.
Eintritt 9,- Euro   TICKETS-ONLINE

Ist die Liebe stärker als der Tod? Freya Deichmanns Leben ändert sich von Grund auf, als sie mit 18 Jahren Helmuth James von Moltke (1907-1945) kennenlernt. "Ich sah ihn und mein Herz stand still." Er ist die Liebe ihres Lebens, die im Sommer 1929 beginnt und sich im Alltag des Dritten Reiches bewähren muss.

Dramatischer Höhepunkt ist die Zeit der Inhaftierung von Helmuth im Januar 1944. Es ist eine Zeit zwischen Hoffnung und Abschied. Jeder Tag kann der letzte sein. Ihr großes Glück: Fast täglich schreiben sie sich Briefe, geschmuggelt durch den Gefängnispfarrer Harald Poelchau (1903-1972). Eine Liebe im Widerstand, die auch mit der Hinrichtung des geliebten Menschen nicht endet.

Nina Hoss und Ulrich Matthes leihen dem Briefwechsel zwischen Freya und Helmuth ihre Stimmen. Diese sehr persönlichen Briefe sind einmalige Zeugnisse der Zeitgeschichte, die noch intensiver wirken, wenn man die 90jährige Freya (1911-2010) vital und ausdrucksstark, mit ihrem rheinischen Humor und ihrer Lebenszugewandtheit im Film erlebt. Eine Geschichte, die das Leben geschrieben hat.

„Danke für diese wunderbare, poetische und zugleich außergewöhnliche Liebesgeschichte. Es ist schon ein Kunstwerk, aus dem zur Verfügung stehenden Material und eigenen Aufnahmen einen sehr interessanten, berührenden und jederzeit spannenden Film zu montieren. Und ein gelungener Kunstgriff ist es, die wunderbare Nina Hoss und Ulrich Matthes aus den Briefen von Freya und Helmuth von Moltke zitieren zu lassen. Die Sprache der beiden Liebenden ist sehr besonders und ein ebensolches Erlebnis.“

(Adrian Kutter, Intendant Biberacher Filmfestspiele)

Trailer: www.youtube.com/watch?v=S8J7yw5Rar8