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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 7,00 Euro    
  Jeden Tag 3,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro  
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
 
   
 

NEUER DEUTSCHER FILM

 

FAST IMMER DONNERSTAG - FAST IMMER 20:15

 

Die Reihe NEUER DEUTSCHER FILM präsentiert einmal in der Woche (Donnerstags, 20:15 Uhr) einen brandneuen deutschen Film als Premiere. Ein Überblick und Vorgeschmack auf alle wichtigen neuen deutschen Filme des kommenden Kinojahres- in Anwesenheit der Regisseure und Hauptdarsteller! Die Veranstaltungen sind natürlich öffentlich, soll aber branchenintern dahin gehend kommuniziert werden, dass sich Donnerstag 21:15 Uhr als fester Termin für die Filmschaffenden und -interessierten Berlins etabliert, um die aktuellsten Produktionen zu sehen. Zu den Vorführungen werden regelmäßig Filmemacher, Schauspieler und/oder Filmteam anwesend sein, um anschließend über die Filme zu sprechen. Mit dieser Reihe soll dem neuen deutschen Film eine angemessene Plattform in der Berliner Kinolandschaft gegeben werden und die ein oder andere Premiere gebührend gefeiert werden.

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  Wir danken:
     
   
  Do, 03. Mai 2012 – 20:15
  Der achte Sommer
  D 2011, R: Andrea Schramm, mit Aline & Christian Fussy, digital, 87 Min

Premiere mit Regisseurin, Protagonisten & Team

Seit ihrem ersten Kuss wissen Chris und Aline, dass ihr gemeinsames Leben nur kurz sein wird.
Sie sind um die dreißig, als sie sich ineinander verlieben - ein kraftvolles lebenshungriges Paar mit vielen Träumen. Dass sie beide die unheilbare Krankheit Mukoviszidose haben, spielt für sie nur am Rande eine Rolle. Sie stürzen sich in ihre Liebe, heiraten und genießen jede Minute.

In ihrem achten gemeinsamen Jahr lassen sich Chris und Aline von einem Filmteam begleiten – nicht ahnend, dass es das wichtigste ihres Lebens wird. Chris geht es zunehmend schlechter und nur eine Lungentransplantation kann ihn retten. Nach der Operation darf allein Aline mit ihrer Kamera zu ihm. Sie filmt Augenblicke eines innigen Zusammenseins, offenbart aber auch ihre schwachen Momente, die sie vor Chris zu verbergen sucht.

„Der achte Sommer“ ist ein Film über eine große Liebe, über Abschied und Neuanfang – vor allem aber über die Kunst, auch unter schwierigsten Umständen glücklich zu sein.
www.derachtesommer.de

   
  Do, 10. Mai 2012 – 20:15
  Residenzpflicht
  D 2012, R: Denise Garcia Bergt, digital, 71 Min
www.residenzpflichtdoc.com

Premiere mit Regisseurin, Protagonisten & Team

Wenn Du kein Verbrecher bist, dann kannst Du Dich frei bewegen, ausser Du bist ein Asylsuchender in Deutschland, wo das Residenzpflichtgesetz gilt, welches untersagt, das Du den Landkreis verlassen darfst solange Dein Asylantrag bearbeitet wird, ausser Du bekommst eine Sondererlaubnis von der örtlichen Ausländerbehörde. Wenn Du das trotzdem wagst und die Polizei Dich erwischt, kannst Du sogar ins Gefängnis kommen.

In den letzten 10 Jahren kämpften selbstorganisierte Gruppen von Flüchtlingen wie The Voice und Refugees Emancipation und deren Unterstützerinnen gegen die Residenzpflicht und fordern deren komplette Abschaffung. Sie protestieren gegen die Isolation in welcher sie gezwungen sind zu leben und fordern ihr Menschenrecht auf Bewegungsfreiheit.



Der Film zeigt weiterhin den Einfluss der Agentur Frontex und ihren ausgeklügelten Kontrollapparat an den Außengrenzen von Europa, die deutsche Sortierung und Verteilung von Flüchtlingen in Asylbewerberunterkünften und die Ursachen für all das, das koloniale Erbe und den Alltagsrassismus.

www.residenzpflichtdoc.com

   
  Do, 17. Mai 2012 – 20:15
  Bulb Fiction
  D / Ö 2011, R: Christoph Mayr, 90 Min, OmU
Preview

Berlin-Premiere mit Gästen
Der neue Film der Macher von Plastic Planet


Wir schreiben das Jahr 2012. Immer mehr Menschen gehen auf die Straße, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. "Wutbürger" ist zu einem Synonym geworden für Menschen, die wieder mitreden wollen, die sich nicht länger von der Politik und der Wirtschaft, von Interessenverbände und Lobbyisten an der Nase herumführen lassen wollen. Der Film nimmt das Verbot der Glühlampe zum Anlass, um Macht und Machenschaften der Industrie aufzudecken.

Regisseur Christoph Mayr und Kameramann Moritz Gieselmann wollen wissen, wie es demokratiepolitisch möglich sein kann, dass die Politik, unter dem starken Einfluss von Wirtschaftsvertretern und Lobbyisten, entscheidet, welche Produkte der Bürger verwenden darf und welche nicht. Und wie man sich gegen die staatliche Bevormundung wehren kann. Bei dem Verbot der Glühbirne kamen sie zu spät. Alle Glühlampen mit mehr als 60 Watt sind bereits ausgestorben. Alle anderen werden folgen. Der einzige Grund: ein EU-Beschluss, angeblich der Umwelt zuliebe.

Dass sich hinter der Entscheidung für die umstrittenen und quecksilberhaltigen Energiesparlampen nicht der Umweltschutz, sondern wieder einmal nur wirtschaftliche und politische Interessen verbergen, das deckt der Dokumentarfilm auf. Die Industrie braucht Umsätze, NGOs müssen ihren Spendern beweisen, dass sie ihre Anliegen durchsetzen können, und Politiker schauen meistens nur, woher die nächsten Wählerstimmen kommen.

BULB FICTION ist ein Film für engagierte Bürger und Bürgerinnen, die sich nicht mit der dumpfen Wut auf die herrschenden Verhältnisse begnügen, sondern genau informiert werden wollen, um sich selbst eine fundierte Meinung zu bilden.
   
  Do, 24. Mai 2012 – 20:15
  Mark Lombardi – Kunst und Konspiration
  D 2012, R: Mareike Wegener, 79 Min, OmU

Premiere mit Regisseurin

Die Bilder des New Yorker Künstlers Mark Lombardi sind riesige analoge Netzwerke. In diesen sind die Zusammenhänge, die finanziellen Transaktionen und gegenseitigen Einflüsse von Finanzwelt, Politik, Wirtschaft und Terrorismus visualisiert - eine globale Landkarte großer Wirtschaftsskandale, politischer Intrigen, Verbrechen und Verschwörungen.

Kurz nach einer seiner größten Ausstellungen wird Lombardi tot in seiner New Yorker Wohnung aufgefunden. Laut Behörde Selbstmord durch Erhängen. Beweise verschwinden, Lombardis Familie und Freunde sind sich alles andere als sicher. Litt Lombardi unter Verfolgungswahn, oder wurde er tatsächlich beschattet? Einige Monate nach seinem Tod, im Zuge der Untersuchungen der Terroranschläge des 11. Septembers, interessiert sich auf einmal das FBI für seine Bilder. Lombardis gründliche Recherche soll helfen, die verschiedenen politischen und wirtschaftlichen Verstrickungen zu beleuchten.

Ein Novum in der Kunstgeschichte: ein Kunstwerk dient als Quelle für laufende kriminalistische Ermittlungen. Lombardi visualisierte Verbindungen in der Gegenwart, die durch ihre wechselseitigen Auswirkungen die Zukunft und damit unsere heutige Gegenwart bestimmen und prägen. Lombardis Schicksal zeigt, wie viel Macht in Informationen steckt und welche Gefahren sie bergen.

MARK LOMBARDI - KUNST UND KONSPIRATION bietet ein spannendes Künstlerporträt, das zeigt, wie Lombardis Werke entstanden sind und was sie bewirken.

Festivals/Preise: Max Ophüls Preis 2012 – Wettbewerb Dokumentarfilm

   
  Do, 14. Juni 2012 – 20:15
  Crashkurs
  D 2012, R: Anika Wangard, mit Monika Lennartz, Ulrich Voß, Winnie Böwe, Produktion: dffb, digital, 80 Min

Aufführung mit Regisseurin, Darstellern & Team

Am Sa, 16. Juni findet im BABYLON die Diplomverleihung der dffb statt (intern); DO – SA präsentiert die dffb eine aktuelle Filmschau (öffentlich)

CRASHKURS basiert auf einer wahren und sehr aktuellen Geschichte - ein Rentner-Ehepaar verliert durch die Finanzkrise seine gesamten Ersparnisse. Eva Meyenburg entscheidet sich nach und nach für den Widerstand gegen die Verantwortungslosigkeit der Banken. Schließlich geht ihr Protest so weit, dass selbst ihre Tochter sich von ihrem Aktionismus distanziert. Aber zu diesem Zeitpunkt ist sowieso nichts mehr, wie es einmal war. Denn da sitzt Evas Mann Alexander bereits in Untersuchungshaft...

   
  Do, 28. Juni 2012 – 19:30
  In Between
  D 2012, R: Karsten Liske, digital, 60 Min

Premiere mit Regisseur, Protagonisten & Team

Jerusalem. Istanbul. Rom.
3 Städte. 3 Geschichten. 1 Tag.

Vor dem Hintergrund urbaner Landschaften aus dokumentarischen Bildern schildert „In Between“ drei Geschichten in den historisch bedeutenden und religiösen Schauplätzen Jerusalem, Istanbul und Rom.

Der Film erzählt von der Flucht einer Braut durch Jerusalem, nimmt Teil an der ersten Begegnung einer Transsexuellen mit ihrer Mutter in Istanbul und steigt in den sentimentalen Traum von der Liebe eines alten Mannes in Rom ein.

„In Between“ ist eine poetische Erzählung zwischen Orient und Okzident, zwischen der Identität als Mann und Frau, zwischen Tradition und Moderne, zwischen Traum und Realität.

Anhand lyrischer Dokumentarbilder zeichnet der Film ein einfühlsames Portrait der drei Städte im Verlauf eines Tages.

Die Kunstfilmproduktion entstand in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Rom, Goethe Institut Tel Aviv, Goethe Institut Istanbul sowie sasha waltz & guests und Seven Years Film.

Trailer: https://vimeo.com/41871006

   
   
   
  Programm zum Herunterladen: vom 15.4. bis 10.06.10: 
  Archiv:
  vom 11.1. bis 15.03.07:       vom 22.3 bis 24.05.07:        vom 24.5. bis 12.07.07:    
  vom 26.7. bis 20.09.07:       vom 27.9 bis 20.12.07:      vom 17.1. bis 17.04.08:
  vom 17.7. bis 04.09.08:     vom 11.9. bis 20.11.08:       vom 08.1. bis 19.02.09:    
  vom 09.7. bis 03.09.09: