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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1  
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder   more
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro  -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Kinderfilm 4,- Euro für Kinder bis 14 Jahre Gruppen ab 10 Kinder 2,50 Euro
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
  Oval Room at Babylon
   
 

Donnerstag, 19. Okt. – Mo, 20. Nov 2017

  DER GROSSE SCHREI NACH FREIHEIT. Kinolektüren.
Eine Ausstellung von D.M. Nagu

Finissage: Mo, 20. Nov 18:00-20:00

(Only) During the Finissage it will be possible to buy the exhibited works for 40 Euros each!!



(scroll down for English text)

Die Serie DER GROSSE SCHREI NACH FREIHEIT basiert auf Material, das der DDR-Zeitschrift "Film und Fernsehen" entstammt. In den Collagen werden die schwarzweißen Abbildungen, bei denen es sich mal um Film Stills, mal um dokumentarische Aufnahmen aus dem Kontext der Film- und Fernsehkultur handelt, mit den in der Zeitschrift ebenfalls ins Bild gesetzten Artikelüberschriften kombiniert. Anders als beim Film, für den die Montage essentiell ist, die Bilder aber nacheinander angeordnet sind, sind in diesen Collagen die Bilder übereinander montiert, so dass die ursprünglichen Bildinhalte immer wieder verdeckt werden. So ergeben sich Überlagerungen von Bildfragmenten, die ihrer ursprünglichen Bedeutung weitgehend entkleidetet sind, und imperfekten Rahmungen. Je mehr die Collagen an Gegenständlichkeit einbüßen, desto stärker werden sie atmosphärisch wirkungsvoll. In Kombination mit den oftmals zusätzlich einmontierten Schriftzeilen entstehen Sehnsuchtsräume, die sich auf die Filmkultur der DDR ebenso beziehen lassen wie auf unsere heutige Zeit.

Die Arbeiten von D.M. Nagu sind in der Regel in Serien angeordnet, die einem konzeptuellen Ansatz folgen. Auf dem Hintergrund eines sprach- und literaturwissenschaftlichen Studiums versteht er die Arbeit an seinen Collagen als einen Prozess, bei dem das Material erst seinen visuellen Informationswert einbüßt, bevor es in der Montage neue Bedeutung gewinnen kann. D.M. Nagu lebt und arbeitet in Berlin, seine Arbeite wurden in Zines wie Glueheads, Prophet Art und Nancy und dem Buch „Von Kopf bis Fuss. Bausteine zu einer Kulturgeschichte der Kleidung“ (Berlin 2015) veröffentlicht.
Mehr Informationen unter d-m-nagu.de.

ENGLISH VERSION

DER GROSSE SCHREI NACH FREIHEIT (The great cry for freedom) is based on material from the movie journal „Film und Fernsehen“ that was published in East Germany from 1973 onwards. The series of collages on display uses black-and-white material almost exclusively taken from this journal. Some of the used images are film stills, others are photographs used to illustrate the articles. These are occasionally combined with article headlines to create complex pictures. Whereas film relies essentially on a montage that organizes images one after another, the pieces of material in this collage series are assembled one on top of the other. The original content of the used material becomes obscured, thereby creating visual fragments that are almost void of content and surrounded by uneven frames. What these collages lose in recognizable imagery, they gain in atmosphere. Combined with the specific language of the headlines they create spaces of longing that relate back to the movie culture of the GDR as much as they represent our present day desire for alternative worlds.

D.M. Nagu is a collage artist working and living in Berlin. His work is mostly organized in series and follows a conceptual approach. He is particularly interested in the creation of meaning – be it visual or linguistic. Drawing on his background as a language and literary scholar, he understands collage as a means to strip given material of its original meaning, and give new significance through the act of re-assembling. His work has been published in zines such as Glueheads, Prophet Art, and Nancy, and the book „Von Kopf bis Fuss. Bausteine zu einer Kulturgeschichte der Kleidung“ (Berlin 2015). He also curates and writes about collage.
For more information, visit d-m-nagu.de.

   
  „Das siebte Gesicht“  Japanische Wintergeschichten
  Sa, 2.12.2017 17:00
  „Die Japaner tragen in der weißen Jahreszeit drei bis vier Seidenkleider übereinander. Sie kennen keine Öfen. Nur eine kleine Kohlenglut in einem Messingbecken wärmt ihre hingehaltenen Fingerspitzen. Aber die Japaner haben viel Eigenwärme in sich.“
(Max Dauthendey, Ende 19.Jhd.)

Eintritt  9,-€  TICKETS-ONLINE

Herzausrenkende Geschichten von leidenschaftlichen Landschaftsgesichtern – und mehr, das uns fern erscheint.

Mit Lotte von der Inde, Erzählerin von Märchen und Geschichten
www.lottevonderinde.de

 

 

 

Biografisches, Name und Künstlername

Lotte von der Inde ist der Name einer Erzählerin aus dem Rheinland, ein Name, den sie sich 2003 selbst gegeben hat, weil er ihr, wie sie sagt, mehr Glück bringt. Die Inde, nach der sie sich benennt, ist ein kleiner Fluss, der im Osten Belgiens in einem Hochmoor entspringt. An seinem Ufer ist sie geboren und hat dort lange gelebt. „Inda“ bedeutet soviel wie „die Leuchtende“ oder auch „schnell anschwellender Fluss“.

Genauso wie dieser Fluss liebt die Erzählerin es, sich zu verwandeln, das Tempo zu wechseln, mal als Rinnsal zu murmeln, mal als Fluss dahinzufließen, aber auch mal über die Ufer zu treten und statt nasser Füße nasse Augen zu verursachen. In immer wieder neuen Geschichten erlebt sie gemeinsam mit dem Zuhörer neue Facetten des Mensch-Seins.

„Erzählen bedeutet: die Landschaft einer Geschichte auf den Füßen der eigenen Worte zu durchwandern“, sagt sie. Hier wird nicht gelesen oder rezitiert, nein, hier wird frei erzählt. Die Vielfalt der Themen, das Eintauchen in eine magische Wirklichkeit und der intensive Kontakt mit dem Publikum sind einige ihrer Antriebe.

In Berlin war sie zuletzt 2006 zu erleben anlässlich einer Langen Museumsnacht in der Rotunde des Alten Museums mit zwei Geschichten aus Ovids Metamorphosen.
Lotte von der Inde erzählt für alle: in Museen, Theatern, Parks, Landschaften, Schulen, besonderen Geschäften, auf Festivals und privat. Gern arbeitet sie mit Musikern zusammen und hat schon Brücken geschlagen zwischen antikem Mythos und zeitgenössischen Kompositionen, zwischen Grimm und Jazz, Geschichten der Inuit und Musik der Zigeuner. Wer mehr wissen will, kann sich hier informieren: www.lottevonderinde.de

In ihrem sonstigen Leben heißt die 53-Jährige Susanne Lachnit; sie studierte einmal Germanistik und Philosophie, trat als Bauchtänzerin auf, arbeitete in verschiedenen freien Theatern im Rheinland als Schauspielerin und Regieassistenz, ist Mutter einer 18-jährigen Tochter und nun freiberuflich in der Alphabetisierung tätig. Der Übergang zum Erzählen vollzog sich langsam, denn als Erzählerin verzichtet sie auf Rollen, ist vielmehr, wie sie sagt, ganz und gar sie selbst. Wer ihr lauscht, erlebt, dass Sprechen Musik sein kann und die Wände leicht werden und verschwinden.

   
  With the Beetles / Lieder von Liebe und Krieg
  Performers: Kinbom & Kessner
  Sa, 16.12.  16:00
  Eintritt 7,- Euro

TICKETS-ONLINE

   
   

Kinbom & Kessner - "With The Beetles" album trailer from Theater.Macht.Musik on Vimeo.