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Programm akt. Woche

  Kino Eintrittspreis:      
  Mo - So 9,00 Euro Kino 1                
  Mo - So 7,00 Euro Kino 2/3  
  Jeden Tag 4,00 Euro für Freundeskreis-Mitglieder  more
  Ab 130 Minuten Filmlänge plus Euro -,50
  Ab 150 Minuten Filmlänge plus Euro 1,-
  Bei Sonderveranstaltungen gesonderte Preise (laut Aushang)
  Kino Karten/Kasse/Informationen: Fon: +49 - (0)30 - 24 25 969 (ab 17.00 Uhr)
 
 
   
 

Ab Di, 28.2.2017

 

Prenzlauerberginale 2017

 

Liebe, Alltag & Sozialismus

  Inklusive Fotoausstellung zu, Prenzl. Berg der 70er Jahre!
  © DEFA-Stiftung Waltraut Pathenheimer Günter Sahr
  Die PRENZLAUERBERGINALE findet im Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz im großen Saal statt. Eintrittskarten erhalten Sie an der Abendkasse oder im Vorverkauf auf der Seite des Babylons.

Wir danken der DEFA-Stiftung und der Filmuniversität Babelsberg für die freundliche Unterstützung des Filmfestivals.
Sonja Danowski entwirft nicht nur Kinoplakate sondern hat inzwischen eine breite Kollektion an illustrierten Büchern veröffentlicht.

Im Lehmstedt Verlag ist ein Bildband zur Ausstellung Berlin-Prenzlauer Berg, Bernd Heyden 1969-1980 erschienen.
   
 

DAS PROGRAMM AUF EINEM BLICK

   
 

Di, 28. Februar 2017, 19.30 Uhr  Das Versteck

 

Gäste Die Schauspielerin Jutta Hoffmann, Erstbewohner des Thälmannparks

 

und Eberhard Klöppel (Fotograf des Gaswerkes, angefragt)

  Keine Reservierung  möglich!  TICKETS-ONLINE
  Vorfilm 1 Das Gaswerk, R: Alfons Machalz, DDR, 1982, 19 min
Vorfilm 2 Neue Adresse Thälmannpark, R: Alfons Machalz, DDR, 1987, 22 min
Spielfilm Das Versteck, R und D: Frank Beyer, DDR, 1978, 98 min, mit Manfred Krug und Jutta Hoffmann
   
 

Do, 9. März 2017, 19.30 Uhr  Solo Sunny

  Keine Reservierung  möglich!  TICKETS-ONLINE
  Kiezfahrt Fahrt mit der U2 von Senefelderplatz bis Vinetastraße und zurück, R: Videohai 02, Feb. 1990
Kiezfahrt Fahrt mit der Tram 58 die Greifswalder bis zum Hackeschen, R: Steffy van Valanger, 17 min, Jan. 1990
Vorfilm 1 5. Straßenvolksfest am Prenzlauer Berg, ca. 1950 [ohne Ton], 5 min
Spielfilm Solo Sunny, R: Konrad Wolf, D: Wolfgang Kohlhaase, DDR, 102 min, 1980
Gäste Die Filmemacher Steffy v. Valanger & Videohai02, die Schauspielerin Renate Krößner (angefragt) aus Solo Sunny

Moderator/in N.N.
   
 

Di, 14. März 2017, 19.30 Uhr  Mauerhase

 

Gäste Schnittmeisterin Annelise Krigar/Die Aussicht (angefragt

 

Peter Wensierski (Spiegel), Bartek Konopka/Mauerhase (angefragt)

  Keine Reservierung  möglich!  TICKETS-ONLINE
  Vorfilm 1 Die Aussicht, R&D: Kurt Krigar; Schnitt: Annelise Krigar, BRD, 1966, 10 min
Vorfilm 2 Fluchten über die Mauer, Peter Wensierski für SFB-Kontraste, BRD, 1988, 12 min
Vorfilm 3 Wer trägt die Verantwortung für die Toten an der Mauer?, Peter Wensierski für SFB-Kontraste, BRD, 1990, 13 min
Vorfilm 4 Geheime Aufnahmen der Grenzanlagen von östlicher Seite, N.N., 19XX, X min
Vorfilm 5 Bericht über Öffnung des provisorischen Grenübergangs am 11.11.1989 an der Eberswalder Straße, RIAS-TV, 2min
Spielfilm Mauerhase, R und D: Bartek Konopka, Polen/Deutschland, 2009, 51 min

Moderator Dr. Gerhard Sälter von der Gedenkstätte Berliner Mauer
   
 

Di, 21. März 2017, 19.30 Uhr  Jahrgang 45

 

Gäste Jürgen Böttcher und Monika Hildebrand

 

Norbert und Bernd Weber/Wozu denn über... (angefragt)

  Keine Reservierung  möglich!  TICKETS-ONLINE

Vorfilm Wozu denn über diese Leute einen Film?, Regie: Thomas Heise, DDR, 1980, 32 min
Spielfilm Jahrgang 45, R und D: Jürgen Böttcher, DDR, 1966/90, 94 min, mit Rolf Römer und Monika Hildebrand

Moderator Dr. Gerhard Sälter von der Gedenkstätte Berlin Mauer

   
 

Di, 28. März 2017, 19.30 Uhr  Oben Unten

  Keine Reservierung  möglich!  TICKETS-ONLINE

Vorfilm Berlin NO aus der WDR-Reihe Deutschlandbilder, R: Robert Hartmann, Kamera: Wilfried Kaute, BRD, 1985, 43 min

Spielfilm Oben Unten, Regie: Joseph Orr, Deutschland, 1993, 82 min
Gäste Kameramann Wilfried Kaute (WDR), Joseph Orr/Oben Unten (angefragt)
Moderatorin Ariane Sept

   
   
   
 

Di, 28. Februar 2017, 19.30 Uhr   DAS VERSTECK

  Hauptfilm DAS VERSTECK Drehbuch und Regie Frank Beyer DDR, 1978, 98 min mit Jutta Hoffmann und Manfred Krug

Ein Jahr nach seiner Scheidung versucht Max, seine Frau zurückzugewinnen. Er gibt vor, von der Polizei gesucht zu werden und sich bei ihr verstecken zu wollen. Wanda geht darauf ein. Anfangs wehrt sie sich gegen Max’ Versuche, ihre Beziehung wiederzubeleben, läßt sich dann doch beinahe verführen. Ihren neuen Liebhaber wirft sie hinaus, als dieser Max bei der Polizei anzeigt. Dabei kommt sie hinter den Schwindel, läßt sich jedoch nichts anmerken, um zu prüfen, ob es vielleicht doch einen Neuanfang geben kann.

DAS VERSTECK wurde in der DDR auf Grund des Ausreiseantrags Krugs erst mit zweijähriger Verspätung aufgeführt.

Vorfilm 1 Das Gaswerk, R: Alfons Machalz, DDR, 1982, 19 min

Wie löst man in einem sozialistischen Land Probleme? Im Mittelpunkt des Filmes steht ein altes Gaswerk. Mitten im Prenzlauer Berg an der Dimittroffstraße (heute wieder Danziger Straße) gelegen, war es 100 Jahre lang ein Faktor der Umweltbelästigung. Nun wird es geschlossen. Was geschieht mit den Arbeitern des Werkes? Werden sie wegrationalisiert? Wird an der Stelle des alten ein neues Werk entstehen oder ein Park zur Erholung für die Bewohner? Auf diese Fragen antwortet der Film.

Vorfilm 2 Neue Adresse Thälmannpark, R: Alfons Machalz, DDR, 1987, 22 min

Nach dem Abriss des alten Gaswerks entsteht ein neues Wohngebiet mit Namen Thälmannpark. Plattenbauten werden hochgezogen und es entstehen Grünanlagen und eine Straßenbahn-Haltestelle. Zusätzlich wird ein Planetarium gebaut. Zur Infrastruktur gehören Einrichtungen wie eine Schule, Ladengeschäfte und ein Theater. Nach Beendigung der Bauarbeiten wird der Thälmannpark mit Denkmal eröffnet.

   
 

Do. 9. März 2017, 19.30 Uhr   Solo Sunny

  Keine Reservierung  möglich!  TICKETS-ONLINE
  Spielfilm Solo Sunny, R: Konrad Wolf, D: Wolfgang Kohlhaase, DDR, 102 min, 1980
Gäste Die Filmemacher Steffy v. Valanger & Videohai02, die Schauspielerin Renate Krößner (angefragt) aus Solo Sunny

Moderator/in N.N.

Die DDR, Ende der siebziger Jahre. Die Sängerin Solo Sunny tingelt mit ihrer Band durch die Provinz. Trotz aller beruflichen und privaten Rückschläge sowie der Schwierigkeiten, ihre Träume mit den Lebensrealitäten in der DDR in Einklang zu bringen, versucht Sunny, die Hoffnung nicht aufzugeben.
Silberner Bär bei der Berlinale 1980 für Renate Krößner.

KIEZFAHRT mit der Tram 58, Januar 1990, 17 Minuten   
Steffy van Valanger fährt mit der Tram 58 von Weißensee zum Hackeschen. Wir steigen am Antonplatz ein und fahren mit, die Greifswalder Straße hinunter. Vertraute Ansichten ganz anders. 

KIEZFAHRT von Videohai02, Februar 1990, 8 minMit der U2 über das Hochbahnviadukt von Senefelderplatz bis Vinetastraße und zurück, vorbei an Alles vom Fisch, Kindermoden Pünktchen und Kaufhaus Fix. Aufgrund der großen Nachfrage Wiederholung von 2016.

   
   
 

Di 14. März 2017, 19.30 Uhr

 

Mauerhase

  Vorfilm 1 DIE AUSSICHT  Drehbuch und Regie Kurt Krigar,   Schnitt Anneliese Krigar BRD,        1966, 10 min                                 
Die Bernauer Straße im Westberliner Wedding: Seit 1961 verläuft hier die Mauer. Die zugemauerten Häuserfassaden auf der anderen Straßenseite gehören schon zum Osten. Eine Mieterin, die seit 28 Jahren hier lebt, beschreibt dem Filmteam ihre Alltagseindrücke. Die Kamera registriert Volkspolizisten, Kettenhunde und – auf westlicher Seite – Mauertouristen. Der Schock des Mauerbaus sitzt - auch 1965 noch - tief: Die Mauer, die gehört doch nicht hierhin!
Deutscher Filmpreis 1966 - Filmband in Silber

Vorfilme 2&3 FLUCHT DURCH DIE SPREE [1988, 12 min] und WER TRÄGT DIE VERANTWORTUNG FÜR DIE TOTEN AN DER MAUER [1990, 13min]  von Peter Wensierski für das´SFB-Magazin KONTRASTE  Der Bericht über eine spektakuläre Flucht durch die Spree in Berlin geht der Frage nach, warum die Fluchtversuche seit Jahren wieder nach oben gehen. 
Bericht zwei stellt im Jahr nach dem Mauerfall die richtigen Fragen. Mit entlarvenden Antworten.

Vorfilm 4 GEHEIME AUFNAHMEN VON DEN BERLINER GRENZANLAGEN VON OSTEN AUFGENOMMEN noch keine weiteren Informationen               

Vorfilm 5 BERICHT ÜBER DIE ÖFFNUNG DES PROVISORISCHEN GRENZÜBERGANGS AN DER EBERSWALDER STRAßE AM       11.11.1989 Günther Neufeldt,     RIAS-TV, 2 min                             
Nachdem am 9.11.1989 die Mauer gefallen war, richtet die DDR in den nächsten Tagen provisorische Grenzübergänge ein.
Am Sonnabend, 11.11.1989, 8 Uhr früh, fällt auch an der Eberswalder Straße der Eiserne Vorhang. Fassungslosigkeit Ost trifft auf spontanen Applaus und Sektempfang im Westen, Günther Neufeldt berichtet für den RIAS über Zeitgeschichte.

Hauptfilm MAUERHASE Drehbuch & Regie Bartek Konopka       Deutschland/Polen, 2009, 51 min                                                      
Die Protagonisten des Dokumentarfilms MAUERHASE sind Wildkaninchen, die während der deutsch-deutschen Teilung auf dem so genannten Todesstreifen in Berlin ein neues Zuhause fanden. 
Konsequent aus ihrer Perspektive wird vom sorglosen Leben in der sonst unbelebten Zone zwischen Ost und West berichtet - ein Gebiet bedeckt mit unberührtem Gras und durch die Mauer vor natürlichen Feinden geschützt. Selbst die Grenzsoldaten übernehmen persönlich Verantwortung für das Wohlergehen der Tiere und stellen sicher, dass diese von niemandem gestört werden. 
Nominiert für den Oscar als bester Kurz-Dokumentarfilm 2010.

   
 

Di, 21. März 2017, 19.30 Uhr  Jahrgang 45

 

Gäste Jürgen Böttcher und Monika Hildebrand

 

Norbert und Bernd Weber/Wozu denn über... (angefragt)

  Hauptfilm JAHRGANG 45 Drehbuch und Regie Jürgen Böttcher mit Monika Hildebrand und Rolf Römer DDR, 1966/1990, 94 min

Alfred und Lisa – er Automechaniker, sie Krankenschwester – leben in einer winzigen Altbauwohnung am Prenzlauer Berg. Nach zweijähriger Ehe scheinen sie sich nichts mehr zu sagen zu haben. Das Scheidungsverfahren ist eingeleitet. Alfred nimmt ein paar Tage Urlaub, lebt ziellos in den Tag hinein und ist doch auf der Suche nach etwas Außergewöhnlichem. Lisa versteht Alfreds Scheidungsbegehren nicht so ganz, kämpft aber nicht um den Erhalt der Ehe.

Die Hauptverwaltung Film urteilte scharf über diesen Film, gerade die Rolle des Alfred stieß auf krasse Ablehnung, so dass der Film gar nicht erst zur staatlichen Abnahme vorgeschlagen wurde, das Filmmaterial wurde eingelagert. Der Film wurde erst 1990 fertiggestellt und erlebte im selben Jahr seine Kino-Erstaufführung im Babylon. Jahrgang 45 ist bisher der einzige Spielfilm des großen DEFA-Dokumentarfilmers Böttcher.
   
  Vorfilm  WOZU DENN ÜBER DIESE LEUTE EINEN FILM?
Regie Thomas Heise, DDR, 1980, 32 min u.a. 18 min 1986
Einem Freund des Regiestudenten Thomas Heise wird im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg das Motorrad gestohlen. Anstatt zur Polizei zu gehen, begeben sich der Bestohlene und der angehende Filmemacher in die "Szene", um die Diebe ausfindig zu machen. Heise geht Gerüchten nach und stößt auf zwei Brüder, die in die Sache verwickelt zu sein scheinen. Bald sitzt er mit ihnen in der Kneipe und bei ihrer Mutter im Wohnzimmer, lässt sich ihre Biografien erzählen, begleitet sie auf ihren Wegen durch den Kiez. Der Film war eine Provokation für Heises Filmhochschule, die Aufführung des Films wurde verboten.
   
 

Di, 28. März 2017, 19.30 Uhr OBEN UNTEN 

  Vorfilm BERLIN NO [Nordost] aus der WDR-Reihe Deutschlandbilder
R: Robert Hartmann Kamera: Wilfried Kaute, BRD 1985, 43 min

Das Filmteam des WDR reist durch die Geschichte des Prenzlauer Bergs, interviewt dabei ortsbekannte Antifaschisten, u.a. Josef Fuhrmann, der 1932/33 eine rote Fahne am Wasserturm angebracht hat, als Zeichen des Widerstandes. Aber auch einfache Anwohner kommen zu Wort und berichten vom Leben am Prenzlauer Berg.
Wie und unter welchen Bedingungen ein Dreh eines westdeutschen Filmteams ablief, darüber berichtet dann im Anschluss der Kameramann Wilfried Keute, der für den WDR zahlreiche Berichte für die Reihen "Deutscher Alltag" und "Wanderungen durch die DDR" gefilmt hat.  

Hauptfilm 
Regie Joseph Orr Deutschland, 1993, 82 min                                                                                                                           
Der 30jährige Lektor eines maroden Berliner Verlages tappt in jede Falle, die ihm der Alltag stellt. In Beruf und Privatleben geht alles schief, bis er eines Tages entdeckt, daß der Kerl, der lautstark die Wohnung unter der seinen renoviert, gar kein Mann ist, sondern die schöne Unbekannte aus der Straßenbahn. Doch kaum haben sich die beiden gefunden, bekommt die Frau, eine Bau-Ingenieurin, einen Auftrag im fernen Kirgisien. Die amüsante Komödie ist das Debüt von Joseph Orr und zeigt die Vorboten der Gentrifizierung.